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aus Schönberg:

Kein Toter des
DDR-Grenzregimes wird vergessen

Mahnung an nachfolgende Generatio
„Über 1.200 Menschen, die von 1961 bis 1989 an der DDR-Grenze getötet wurden, dürfen nicht vergessen werden. Die Verantwortung für die Toten liegt bei SED, Staatssicherheit und Grenztruppen. Wir müssen auch heute über die 28 Jahre dauernde Teilung unseres Landes sprechen. Gerade für Jugendliche ist es inzwischen kaum noch vorstellbar, dass unser Land bis zum Herbst 1989 durch eine unmenschliche Grenze geteilt war. Die Erinnerung an ein menschenverachtendes Grenzregime tritt immer mehr in den Hintergrund. Gerade deshalb muss die Erinnerung an das Schicksal der über 1.200 Menschen, die an der Grenze der DDR zu Tode kamen, wach gehalten werden..."
CDU-Landtagsfraktion MV, Harry Glawe am 11.8.2010
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"Grenzverletzer"
immer noch gehasst

Eine Kunstinstallation von Helmut Preller
zum 13.August 1961 und die Auswirkungen

Eigentlich hätte es sich doch jeder Ort in Deutschland wünschen können, wenn ein Künstler an die Wende bzw. die Mauer erinnert. Helmut Preller hat das in dem mecklenburgischen Städtchen Schönberg getan, doch nun kocht die Volksseele hoch, was ein Außenstehender nur schwer verstehen kann. Denn Prellers Sperrholz-Mauer lädt ein zum Gucken und Diskutieren, vor allem aber setzt es ein Mahnmal in einer Stadt, die durch die deutsch-deutsche Teilung leiden musste.
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» ein Portrait im Nordkurier

19. Juli 2011 - NDR-MV u.a.:

Schönberg. Der Linkspolitiker Michael Heinze kehrt vorerst nicht ins Rathaus der Kleinstadt Schönberg in Nordwestmecklenburg zurück. .
Das haben die Stadtvertreter am Abend in einer nicht öffentlichen Sitzung entschieden. Die Abgeordneten zweifeln das Urteil des Schweriner Verwaltungsgerichts an. Das sah Anfang Juni keinen Grund, die Wahl Heinzes zum Bürgermeister vor zwei Jahren für ungültig zu erklären. Die Stadtvertreter sehen das anders. Ihrer Ansicht nach habe das Gericht Fehler gemacht. „Die Stadtvertretung sieht im Urteil selbst und in der Begründung zum Urteil zahlreiche Aspekte, die sie so nicht hinnehmen kann bzw. die den Verdacht der Rechtsbeugung aufkommen lassen könnten“, sagt Schönbergs amtierender Bürgermeister Lutz Götze (parteilos/ Die Linke): Die Stadt will jetzt einen Antrag auf Zulassung einer Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht in Greifswald stellen. Innerhalb von vier Wochen muss sie dies begründen.
Heinze war vor zwei Jahren erneut zum Bürgermeister von Schönberg gewählt worden – mit 72 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Stadtvertreter hatten die Wahl anschließend für ungültig erklärt. Ihre Begründung: Heinze habe seine Zweifel an der Eignung als Ehrenbeamter und damit als ehrenamtlicher Bürgermeister nicht ausgeräumt. Nach Ansicht der Stadtvertreter hat der Linkspolitiker vor der Wahl seine Vergangenheit als Informeller Mitarbeiter für die Staatssicherheit verschwiegen und als hoher Offizier der Grenztruppen gegen die Menschenrechte verstoßen.

>| Die Nachrichten zu Urteil und BerufungsBeschluss NDR-MV ->youtube
>| ein Leserbrief OZ/LN aus der Fraktion DieLinke v. 22.7.2011
>| aus der SVZ v. 20.7.2011
>| ein Vergleich Nachrichten dpa/dapd/so - "Worte lenken" ...

 

14. April 2010 - NDR 1 MV:

Ortszeit regional: Darf ein ehemaliger Kommandeur der DDR-Grenztruppen und inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit Bürgermeister sein? Diese Frage spaltet Schönberg - NDR 1 Radio MV berichtet.
Michael Heinze ist gewählter Bürgermeister - die Stadtvertreter haben die Wahl für ungültig erklärt und Heinze beurlaubt. Für sie geht aus den Unterlagen der Birthler- Behörde und des Freiburger Militärarchivs eindeutig hervor: Heinze hat unter dem Decknamen "IM Richard" für das Ministerium für Staatsicherheit gearbeitet und als Offizier der DDR- Grenztruppen gegen die Grundsätze der Menschlichkeit verstoßen. Ein einmaliger Fall.
Der Streit dauert bereits fast ein Jahr- und ein Ende ist im Moment nicht in Sicht: Heinze klagt vor dem Verwaltungsgericht gegen die Entscheidung der Stadtvertreter, die Wahl für ungültig zu erklären. NDR 1 Radio MV stellt die unterschiedlichen Positionen in diesem Streit dar, hat mit Heinze selbst gesprochen, mit Befürwortern und Kritikern. Ein Militärhistoriker bewertet Heinzes Rolle als Grenzoffizier, ein Jurist den Streit um die Bürgermeisterwahl. Ein Fall, wie es ihn in Deutschland noch nie gegeben hat.
Download: Sendung | mp3-format

Hören sie hier die Sendung - oder beim NDR in der Mediathek:
http://www.ndr1radiomv.de/programm/ortszeit114.html
Die Begründung "Ungültigkeit der Wahl" der Stadtvertretung>>
Link zu Youtube: Der Bericht im NDR
Kritker: Zweifel nicht ausgeräumt>>
Gedanken aus der Kirchengemeinde Schönberg: Der Text im Ganzen>>

31. März 2010 - Kirchengemeinde Schönberg MV:

Mensch mit traurigem Gesichte, sprich nicht nur von Streit und Leid
April/Mai 2010 - der Pastor der Kirchengemeinde Schönberg - Jochen Schmachtel - teilt seine Gedanken zum Problem "Bürgermeister in Schönberg" im Laurentius-Bote für die Kirchengemeinde Schönberg in Mecklenburg.

Die Monte des Schweigens schmelzen im Frühling

Der Text im Ganzen>>

11. März 2010 - NDR MV:

Einspruch stattgegeben - Bürgermeisterwahl ungültig
Die Stadtvertretung von Schönberg (Landkreis Nordwestmecklenburg) hat am Donnerstagabend die Wahl des Linke-Politikers Michael Heinze zum Bürgermeister für ungültig erklärt. Sechs der elf Stadtvertreter hätten für eine Neuwahl gestimmt, fünf dagegen, sagte der amtierende Bürgermeister Lutz Götze (Linke). Heinze habe gegen die Entscheidung eine Klage beim Verwaltungsgericht angekündigt. Mehr als 100 Bürger hätten die Abstimmung verfolgt und sich mit Zwischenrufen, Anfragen und Beifallsbekundungen geäußert, sagte Götze.
Gegen die Wiederwahl des Linkspolitikers, der bereits 2004 das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters übernommen hatte, war Einspruch erhoben worden. Es gebe erhebliche Zweifel an seiner Eignung zum Ehrenbeamten. Heinze war zu DDR-Zeiten Kommandeur der Grenztruppen im Abschnitt zwischen Ostsee und Elbe gewesen.
Die Begründung "Ungültigkeit der Wahl" der Stadtvertretung>>
Link zu Youtube: Der Bericht im NDR
Kritker: Zweifel nicht ausgeräumt>>

15. Juli 2009 - NDR MV:

Wie alles begann - 14.Juli.2009 - Demo in Schönberg
So nahm es am 14.7.2009 in Schönberg seinen Anfang, als die Stadtvertretung beschloss Michael Heinze die Rücknahme der Ernennung zum Bürgermeister 2004 auszusprechen, weil er vor und nach der Ernennung verschwieg, dass er als IM Richard für das MfS (Stasi) tätig gewesen ist. Helmut Preller hatte Einspruch gegen die Gültigkeit der Wahl erhoben.
Bizarr wie sich die Aufarbeitung der deutsch-deutschen Geschichte in Schönberg an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze gestaltet. Ungeachtet des Leids, dass die SED-Diktatur und ihre Helfershelfer in Partei und Grenztruppen ihren Opfern und deren Angehörigen zufügten, den Toten an der innerdeutschen Grenze, den Gefolterten in den Gefängnissen, den verbauten und verhinderten Lebenswegen - ungeachtet dessen sollen die Unterdrücker weiter am Drücker bleiben. Auch Ex-Stasi Spitzel Dr. Aurich = IM Kusitzki aus Schonberg beteiligt sich maßgeblich an dieser Demo. Er war seit 1975 IM bis 1989 und Chefarzt im Schönberger Krankenhaus.
Link zu Youtube: Der Bericht im NDR

24. Februar 2010 - Ostseezeitung/LN:

Bewußt falsch zitieren -
Agitation der Heinze-Sympatisanten mit Leserbriefen -
machen auch vor Altbundeskanzler Helmut Schmidt nicht halt.

Karl-Heinz Düwel - verantwortlich für 6 Monate mehr Leid im Schönberger Bürgermeister-Skandal - zeigt sein wahres Gesicht: als Agitator der alt-neuen SED/Linken Propaganda werden die Psychoschalter "Faschismus" "NS" "russische Kriegsgefangenschaft" benutzt, um per Leserbrief neues Gift zu streuen. Heinze wird als Vollstrecker des SED-Grenzregime mit Helmut Schmidt auf eine Ebene gestellt.
Der Falscheit und Lüge - dem Bösen - muss widersprochen werden. Die Fakten und das Transskript zur Sendung von Beckmann unter folgendem Link
>> Zum Leserbrief und Transscript der Sendung Beckmann
aus der Ostssezeitung:
/OZ/LOKAL/GVM vom 11.03.2010 00:00
Schiefen Vergleich geführt

Schönberg (OZ) - Nach einem vom Schönberger Karl-Heinz Düwel gezogenen Vergleich zwischen Michael Heinze und Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt (Leserbrief vom 24. Februar: „Schämt Euch, Ihr Stadtvertreter!“) liegt der OZ jetzt die Aufzeichnung einer Fernsehsendung vor. Aus der Aufzeichnung geht hervor, dass Zitate aus der Sendung in Düwels Leserbrief nicht stimmten. Düwel hatte auf eine Talkrunde mit Reinhold Beckmann, Schmidt und dem Historiker Fritz Stern verwiesen.

In der Sendung am 22. Februar hatte Beckmann gefragt: „Was wussten Sie über Dachau in der Zeit?“ Schmidts Antwort: „Gar nichts. Gar nichts. Das Wort Dachau, es war mir völlig ungeläufig, das Wort Auschwitz genauso, das Wort Bergen Belsen ganz genau so. Gegen Ende des Krieges, auf der Flucht . . . (bin ich, die Red.) in der Nähe von Soltau gefangen genommen worden, . . wurde dann . . . verhört wegen Bergen Belsen, das war in der Nähe, ich wusste nicht was das ist. Ich hörte den Namen zum ersten Mal.“ Düwel hatte u.a. falsch zitiert, Beckmann habe die Frage gestellt: „Sie waren doch in der NS-Zeit Offizier der NS-Wehrmacht und sind so in russische Gefangenschaft geraten. Wie ist es Ihnen dort ergangen?“

22. Januar 2010 - Ostseezeitung/LN:

Grafe: Keine politische Macht für DDR-GrenzoffiziereHeinzes
Autoren- Lesung und Diskussion am Gymnasium Schönberg
und Palmberg-Halle in Schönberg / Mecklenburg

Roman Grafe, Experte zum menschenrechtsverletzenden Grenzregieme der ehemaligen DDR, seiner Helfershelfer und Kader. An diesem Abend wurde auch auf das Zusammenwirken von Staatssicherheitsdienst und Grenztruppen eingegangen sowie auf die Verantwortung des Grenztruppen-Offiziers und Schönberger Bürgermeisters Michael Heinze.
Zu Artikeln und Presseberichten über die Veranstaltung
Das Gutachten von Roman Grafe

17. Dezember 2009 - Deutschlandfunk:

Künftige keine Stasi-Regel- überprüfung mehr - Landtag von Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet neues Beamtengesetz
Michael Heinze im O-Ton: ... das war meine stille Hoffnung, das war mein Ausgangspunkt ...

Info: Er habe seine IM-Tätigkeit 2004 bewußt zurückgehalten, sagte Heinze der Süddeutschen Zeitung. Und er räumt ein, dass dies ein Fehler war. Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit werde er nie zerstreuen können." 22.7.2009

Info: aus der svz v. 17.6.2009
Ein weiterer Vorwurf von SPD, CDU und LWS: Heinze soll vor seiner Ernennung zum Bürgermeister 2004 ein Schreiben nicht abgegeben haben, indem er Auskunft über seine Stasi-Vergangenheit geben sollte.
Heinze ... erklärte, er habe nicht gewusst, wie er mit diesem Schreiben umgehen sollte. "Damals hatte sich die rot-rote Landesregierung eigentlich entschlossen, die
Regelüberprüfung im Landesbeamtengesetz abzuschaffen. Das war meine stille Hoffnung."

Kommentar: ein Stabschef der Grenztruppen, der das ganze Berichtswesen der Grenztruppen wie ein Klavier spielt, will mit einem Formblatt nicht umgehen können, das jeder andere Beamte ausfüllen kann? Wer will hier wen hinters Licht führen?

Download: Sendung | mp3-format

5. November 2009 - Deutschlandfunk:

Die Mauer ist wieder da! Grenzstreit in Schönberg
Ein früherer Stasi-IM und Grenzkommandeur, Michael Heinze, wurde in Schönberg zum Bürgermeister gewählt. Dies führte zum heftigen Streit unter den Bürgern - und zu einer Spaltung in Heinze-Befürworter und -Gegner.

Info: Er habe seine IM-Tätigkeit 2004 bewußt zurückgehalten, sagte Heinze der Süddeutschen Zeitung. Und er räumt ein, dass dies ein Fehler war. Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit werde er nie zerstreuen können." 22.7.2009

Download: Sendung | mp3-format

zum Artikel/Text>>

19. Novemberg 2009 - NDR MV:

Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen in Schönberg. Es geht um die Grenztruppen der DDR - die Stasi - und Michael Heinze, ehemaliger Kommandeur der Grenztruppen und Stasi-Spizel IM Richard
Der lange Schatten der Staatssicherheit:
Zeitzeugen, Infobus, Gespräche und Debatten
Ein Arzt der zu DDR-Zeiten und danach Schönberg aus eigener Erfahrung kennt: Er wuchs in Schönberg auf, ging hier zu Schule. Er ist nach eigener Aussage selbst ein Opfer der Stasi und über die Geschehnisse in seiner ehemaligen Heimatstadt bestürzt. „Wenn sie mitkriegen, dass ein Grenzoffizier und zusätzlicher Stasimitarbeiter hier Bürgermeister spielte und jetzt von Bürgern der Stadt gefordert wird, dass er das weitermacht, da fällt einem kaum noch was zu ein.“.
Link zu Youtube: Der Bericht im NDR


4. November 2009 - CNN:

Die Mauer in den Köpfen:
Ein Beispiel aus Schönberg - weltweit ist die Gendenkmauer zu sehen
Fredik Pleitgen kam aus Berlin nach Schönberg und berichtete

Die "Mahn und Gedenkmauer" in Schönberg - ein Kunstprojekt von Helmut Preller - Gedenken an die Toten und Betroffenen vom DDR-SED Grenzregime - Die Mauer in den Köpfen - von Empathie mit denen die das Unrecht erleiden mußten keine Spur. Nach dem zweiten Zusammenbruch einer deutschen Diktatur bleibt viel zu tun - das Aufarbeiten einer gesamtdeutschen Geschichte - Standortbestimmung - Spuren suchen für Lösungen, dass OST | WEST als Ganzes und nicht getrennt empfunden werden - mutig den Verführern von Gestern und Heute entgegentreten - den alten SED-Tätern und ihren Anhängern, die nicht wissen, dass sie nur benutzt werden für deren Machterhalt und ihren Griff in die Kasse des Volkes.
Link zu Youtube: Der Bericht von CNN

27. Oktober 2009 - NDR INFO:

Carsten Vick - Grenzgeschichten:
Schlagsdorf | 27.10.2009 9:50 Uhr | NDR-Info

Der Text und Informationen zur Sendung

... oder warum ein Major der Grenztruppen der DDR
kein Mitleid mit den Opfern des Todesstreifens hat.

Ex-Offiziere als sogenannte "Zeitzeugen" im Grenzmuseum Schlagsdorf

28. Oktober 2009 - Unser Lübeck

Das "Projekt Deutsche Einheit"
oder Warum in Schönberg die Mauer wieder steht

Die Lübecker kannten Schönberg schon zu Zeiten der DDR als Stadt der Deponie. Sondermüll in Massen wurde hinter die Mauer gekarrt; die DDR erhielt dafür Devisen. Eine fachgerechte Entsorgung giftiger Substanzen ist jedoch nicht erfolgt. Dass die historischen Altlasten der Grenzregimentsstadt nicht ebenfalls auf dem Müllberg der Geschichte verscharrt werden, dafür sorgt der Hamburger Künstler Helmut Preller mit dem „Projekt Deutsche Einheit“.
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29. Oktober 2009 - CNN - Mauer in Schönberg

Die Welt schaut auf Schönbergs Mauer
Die „Gedenkmauer“ ist beim größten amerikanischen Nachrichtensender CNN ein Thema. Reporter Pleitgen: Wir tun uns schwer, mit der Vergangenheit umzugehen. Nach den lokalen Medien sind nun auch internationale Fernsehsender auf den Mauernachbau von Helmut Preller in Schönberg aufmerksam geworden.

» den kompletten Artikel lesen in der svz (Schweriner Volkszeitung)

» den kompletten Artikel lesen in der LN (Lübecker Nachrichten lokal)

» den kompletten Artikel lesen in der OZ (Ostseezeitung lokal)

13. Oktober 2009 - dpa/MV

Bericht über Helmut Preller und die Mauer in Schönberg
Es ist wohl für einige Menschen, auch Journalisten schwierig, einfach einmal anzuerkennen, dass ein "mündiger Bürger" sich für die Opfer und noch heute leidenden Bürger der DDR-Diktatur und gegen das Vergessen einsetzt. Dazu gehört auch die Anwendung der unsere Demokratie definierenden Gesetze. Aufklärung ist notwendig statt Verklärung. Die Symbole der friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR dürfen nicht mißbraucht werden.
Lesen Sie, was im Artikel der dpa/MV berichtet wird.
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26. September 2009 - der Spiegel

Der Grenzverletzer
Ein Künstler aus Hamburg baut im mecklenburgischen Schönberg eine Gedenkmauer auf und provoziert damit die Altkader. Die verteidigen sich gegen den Eindringling.
» den kompletten Artikel lesen

 

12. Oktober 2009 - ost-Blog

"Grenzverletzer" immer noch gehasst
Eigentlich hätte es sich doch jeder Ort in Deutschland wünschen können, wenn ein Künstler an die Wende bzw. die Mauer erinnert. Helmut Preller hat das in dem mecklenburgischen Städtchen Schönberg getan, doch nun kocht die Volksseele hoch, was ein Außenstehender nur schwer verstehen kann.
» den kompletten Artikel auf www.ostblog.blog.de lesen

12. Oktober 2009 - Nord-Kurier:

Eine neue Mauer teilt Schönberg
Wer sich die Mauer von Helmut Preller an der Lübecker Straße in Schönberg ansehen will, findet für gewöhnlich genügend Platz auf dem Bürgersteig. Es fällt auf, dass die Passanten lieber den gegenüberliegenden Gehweg nutzen oder aber sogar extra vor der grauen Wand, die an die vor 20 Jahren gefallene deutsch-deutsche Grenze erinnert, die Straßenseite wechseln.
» Link zum Artikel

8. Oktober 2009 - NDR MV:

Was ist Los mit dem Färgelandaverein in Schönberg?
Warum kommen die Schweden nicht nach Schönberg - Warum tut die Stadt nichts?
Download: Sendung | mp3-format


7. Oktober 2009 - Die Welt:

Die Mauer von Schönberg
Helmut Preller provoziert mit einem Mahnmal das alte SED-Milieu in seiner Stadt - Die Einwohner wollen den "Wessi" vertreiben: mit Drohungen, Mauerspechten und Bananen » den kompletten Artikel auf www.welt.de lesen


7. Oktober 2009 - 3sat:

Bericht auf 3Sat – Der Streit um den Künstler Helmut Preller
In Schönberg in Mecklenburg steht die Mauer wieder - geschützt von Kameras und Stacheldraht. Ein Künstler aus Hamburg hat sie hochgezogen und damit den Zorn einer ganzen Stadt provoziert. Seit Wochen wird er massiv angefeindet.
» Link zu youtube
» der komplette Bericht auf www.3sat.de

5. Oktober 2009 - NDR MV:

Innenminister Caffier schaltet sich in Schönberg ein!
Im Streit um Schönbergs Ex-Bürgermeister Michael Heinze von der Fraktion Die Linke hat sich Innenminister Caffier (Mecklenburg Vorpommern) eingeschaltet. Er ruft alle Schönberger zu Ruhe und Besonnenheit auf:

Grund für die Sorge des Innenministers sind 21 Strafanzeigen Schönberger Einwohner, die bei der Polizei eingegangen sind. Wegen Sachbeschädigung, Bedrohung, Nötigung, Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung.
Hintergrund ist der Streit um die Bürgermeisterwahl im Juni. Damals wurde Heinze mit 72 Prozent der abgegeben Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Sein Amt darf er aber nicht ausüben. Die Stadtvertretung hatte ihn beurlaubt, weil er über seine inoffizielle Mitarbeit für die Staatssicherheit nicht die Wahrheit gesagt haben soll. Heinze-Befürworter hatten daraufhin mehrere Abgeordnete bedroht, einer wurde sogar tätlich angeriffen. Nach diesen Vorfällen haben 6 von 15 Abgeordnete ihr Mandat niedergelegt. Innenminister Caffier sagte: Es könne nicht hingenommen werden, dass Mandatsträger aufgrund ihres Abstimmungsverhaltens bedroht und beleidigt werden.


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23. September 2009 - NDR MV:

Gutachten Roman Grafe zu Michael Heinze
und seiner Zeit bei den Grenztruppen der DDR
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15. September 2009 - Deutschlandfunk:

14:10 Uhr Deutschland heute
Streit im mecklenburgischen Schönberg - Darf ein ehemaliger Stasi-IM und Grenzkommandeur Bürgermeister bleiben?
Download: Sendung | mp3-format


11. September 2009 - Frankfurter Rundschau:

Die Schönberger Mauer
Schindlers Wahl-Heimat - Station 5

Es war Mitte Juni, als Helmut Preller die kleine Welt im westlichen Mecklenburg ins Wanken brachte. » den kompletten Artikel auf www.fr-online.de lesen


25. September 2009 - Politiken Dänemark:

*Borgmesters Stasi-fortid deler tysk by*
Wenige Tage vor der deutschen Wahl spaltet der Streit um die Vergangenheit eine deutsche Stadt, wo ein früherer Mitarbeiter des ostdeutschen Sicherheitsdienstes ein populärer Politiker ist. » den kompletten Artikel lesen


29. August 2009 - Bild.de:

Warum baut Künstler Helmut Preller
die Mauer wieder auf?

Rund 3,70 mal 20 Meter, graue Spanplatten, Stacheldraht. Was Helmut Preller (58) da auf seinem Grundstück in Schönberg/Nordwestmecklenburg an der Durchgangsstraße nach Lübeck (Schleswig-Holstein) errichtet, sieht gewaltig aus: Ein Stück Mauer – zumindest symbolisch. Mit dem Mahnmal will der Künstler an die innerdeutsche Grenze erinnern, an der Hunderte Ostdeutsche durch Minen und Schießbefehl des DDR-Grenzregimes zu Tode kamen. Ein ehrbares Anliegen. Doch im 4400-Einwohner-Städtchen wird der Künstler beschimpft („Du Wessi!“), erhält Drohungen. „Preller amputieren bis zum Hals,, den Rest wegschmeißen!“ schrieb ihm jemand: „Preller go home“. In einem Leserbrief rief eine Frau den gebürtigen Hamburger auf, die Kleinstadt zu verlassen. Wieso die Einschüchterung? Preller ist sich sicher: „Hier wirken die alten Stasi-Kräfte weiter.“
» den kompletten Artikel auf www.bild.de lesen

17. August 2009 - Der Spiegel:

Besorgte Bürger |
"Von wegen Kunst könne heute keine Debatten mehr auslösen

Viele Schönberger fühlen sich durch Prellers Aktion provoziert, mit großer Mehrheit hatten sie einen früheren Grenztruppen-Kommandeur zum Bürgermeister gewählt. Im Ort gilt Preller, der aus Hamburg stammt, als Sonderling. Nur wenige Einheimische erschienen zum Mauergedenken, einer, der da war, schimpfte: Da müsse man doch was tun, gegen diesen Mist, der Wessi müsse "uns nichts erklären" - und "außerdem sind wir hier nicht in Berlin". Die Installation, die noch mit Stacheldraht versehen wird, soll bis zum 9. November in Schönberg mahnen.
» den kompletten Artikel auf www.spiegel-online.de lesen


13. August 2009 - 3sat:

Bericht auf 3Sat - Stasi Bürgermeister in Schönberg –
Ein ehemaliger Spitzel sorgt für Unmut
.
eine Stadt der DDR Grenztruppen mit Vergangenheit
» Link zu youtube
» der komplette Bericht auf www.3sat.de

 



Kontakt

Helmut Preller | Freie Akademie Schönberg
Lübecker Straße 10
23923 Schönberg/Mecklenburg
Tel: 0152 01 966 211
E-mail: preller [at] incode.com
www.fas-schoenberg.com




der Spiegel 40/2009

Der Grenzverletzer
Ein Künstler aus Hamburg baut im mecklenburgischen Schönberg eine Gedenkmauer zum 13. August 1961 auf und provoziert damit die Altkader, Stasileute, Grenztruppen und IMs. Die verteidigen sich gegen den Eindringling.
» den kompletten Artikel lesen


Die Dokumentation:

Entwicklung der "mauer" | Fotos


» die Entwicklung der Kunstinstallation

>>Statistik des Schreckens:
>>Die SED-Diktatur in Zahlen


anonyme Bedrohungen
und Diffamierungen | Fotos


» zu den anonymen Bedrohungen & Diffamierungen

Die HintergrÜnde


DDR-Vergangenheit
Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten
» den kompletten Artikel auf www.welt.de lesen

Die Mauer von Schönberg
Bedrohungen und Gewalt -
Eine Zusammenschau vom 7. Oktober 2009
» den kompletten Artikel auf www.welt.de lesen

5-Bericht von Spiegel-TV
Die Mauer von Schönberg - ehemals DDR-Grenzregimet 6
Spiegel-TV in Schönberg. Aus einer Kunst-Installation von Helmut Preller als Gedenkmauer für die Opfer des DDR-Grenzregiems wird ein Streitobjekt für die ehemalige Grenzstadt Schönberg in Mecklenburg. Ex-Kommandeur der Grenztruppen und Stasi-Spitzel Michael Heinze wird von 1/3 der Wahlberechtigten als Bürgermeister gewählt - trotz (wegen?) der vergangenen Tätigkeit als DDR-Kader und "IM-Richard". Statt der Opfer an der Grenze zu Gedenken, lenken die "Heinze-Sympatisanten" den Zorn der Schönberger auf Preller - die sich in allen Arten von Beschimpfungen, Verleumdungen und Gewalt gegen die Gedenkmauer und den Künstler jetzt Luft macht. Von Erinnerungskultur und Aufarbeitung keine Spur -
» Link zu youtube

4-Bericht auf 3Sat
Der Streit um den Künstler Helmut Preller
In Schönberg in Mecklenburg steht die Mauer wieder - geschützt von Kameras und Stacheldraht. Ein Künstler aus Hamburg hat sie hochgezogen und damit den Zorn einer ganzen Stadt provoziert. Seit Wochen wird er massiv angefeindet.
» Link zu youtube
» der komplette Bericht auf www.3sat.de

3-Bericht auf 3Sat
Stasi Bürgermeister in Schönberg -
eine Stadt der DDR Grenztruppen mit Vergangenheit
» Link zu youtube
» der komplette Bericht auf www.3sat.de

2-Bericht im NDR | 27.August 2009
Widersprüche vom Stasi Bürgermeister Schönberg
abgelehnt - Heinze bleibt abgesetzt
» Link zu youtube

Die "Mauer" in der Presse

1-NDR Bericht
Kunst-Installation Helmut Preller
Klage- und Gedenkmauer in Schönberg
» Link zu youtube
» zum Bericht auf www.ndr.de


Warum baut Künstler Helmut Preller
die Mauer wieder auf?

» den kompletten Artikel auf www.bild.de lesen


Besorgte Bürger | "Von wegen Kunst könne heute keine Debatten mehr auslösen"
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